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Dokumentation Dekorbleche befasst D-74360 Heinsberg-(Nordrhein-Westfalen) bietet per Systemen Planungsunterlagen ps DV-Unterstützung Musterhalle Tirschenreuth-(Bayern) Peters architekt-potsdam |
Holztüren Holzart und Materialwahl
Holzarten und Materialwahl für den Bau von Holztüren Eine Vielzahl von Qualitätskontrollen ist notwendig, um in einem langen Prozess das richtige Holz für die Herstellung von Holztüren zu selektieren. Holz als Naturprodukt weist in unterschiedlichen Bereichen geringe Abweichung und untereinander auf. Hier gilt besonders für die Auswahl des Rohmaterials ein besonderes Augenmerk zu haben. Um später volle Funktion und ein einwandfreies Öffnen und Schließen der Holztüren zu gewährleisten, können in punkto Qualität keine Kompromisse gemacht werden. Klare Anforderungen für das Bauholz werden durch die Normung vorgegeben. Für das Holz gilt hier besonders, dass eine hohe Festigkeit und Dichte vorhanden sein muss. Diese Festigkeit garantiert später, dass weder Rahmen noch Türblatt reißen oder sich verziehen. Besondere Belastungen müssen auch in den Bereichen, an denen später die Scharniere angebracht werden ohne Probleme möglich sein. Die eingearbeiteten Schließmechanismen sowie auch das Schloss müssen fest und dennoch funktionstüchtig eingebracht seien. Holz als Naturbaustoff muss auch Belastung die durch Pilze oder Bakterien hervorgerufen werden standhalten. Auch Verfärbungen durch den Einfluss des Sonnenlichtes sind nicht erwünscht. Die Erfahrung durch jahrhundertelange Handwerkstradition hat gezeigt, welche Hölzer und Holzarten zum Türbau geeignet sind. Zum einen sind hier vor allem Laubhölzer die erste Wahl. Ihre Festigkeit und ihre Langlebigkeit sind unumstritten. Gerade Hölzer von Eiche, Kastanie und Mahagoni sind Garanten im Türbau. Laubholzarten weisen eine dunkle Färbung auf. Diese Färbung kann teilweise noch nachdunkeln. Nur das Holz der Framire oder der Robinie haben einen helleren Farbton. Anders als Laubhölzer zeichnen sich Nadelhölzer durch eine hellere Färbung aus. Türen aus diesem Material werden häufig im Innenbereich eingesetzt. Sie wirken Raum aufhellend und freundlich. Gerade bei großen Räumen wirken diese hellen Türen als zusätzlicher Blickfang. Die Maserung ist anders als bei Laubhölzern, sie zeigt eine klare Struktur mit einheitlichen parallel angeordneten Abständen. Ein weiterer Vorteil liegt in geringen Gewichten der Nadelhölzer. Meist werden bei uns Kiefer und Fichte zum Bau von Innentüren verwendet. Neben den heimischen Nadelhölzern wird aber auch eine Vielzahl von Nadelholzarten aus anderen Ländern verarbeitet. Die ebenfalls aus Europa stammende Douglasie ist für ihre einzigartigen Optik und helle Farbe bekannt. Das einzige dunkle Nadelholz stammt vom Red Cedar. Dieser Baum wächst vorwiegend in Lateinamerika. Die Hölzer aus Asien wie das der Hemblock Bäume bestechen vor allem durch ihre weite Struktur der Maserung. Gerade für den Bereich der Innentüren, die mit schmalen Zargen eingefasst sind, haben sich leichte Hölzer, wie das der heimischen Tanne oder Fichte bewährt. Von der Oberfläche geht auch hier neben einer klaren Struktur eine angenehme Helligkeit aus. Um das richtige Holz für die Türen zu wählen sollte mit Farbmustern vor Ort eine Abstimmung stattfinden. Hier kann man nun entscheiden welche Farbe und welche Helligkeit am besten in den Raum passen. Gerade auch im Bereich von Außentüren sollte so das farbliche Zusammenspiel zwischen Tür und Fassade ansprechend gewählt werden. Wer als Bauherr hier unsicher ist kann sich Rat in einem Fachbetrieb holen. Mitarbeiter die für die Planung und Einbau zuständig sind werden auch gern einen Vororttermin vereinbaren. Neben den Fragen zu Raumgestaltung in Bezug zur farblichen Anpassungen der Türen, wird oft auch die Belastung der einzelnen Elemente am Einbauort abgeschätzt und bewertet. | |