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Ein Tischler hat bei der Fertigung einer Holz Haustür eine ganze Menge zu beachten

Wer sich für sein Haus eine individuelle Holz Haustür herstellen lassen möchte, gibt diese Aufgabe in der Regel an einen Tischler weiter. Mitglieder dieser Berufsgruppe sind nämlich darauf spezialisiert, mit Holz zu arbeiten und daraus etwas zu fertigen. Bei Holz Haustüren gibt es einiges zu bedenken, um am Ende keine Probleme bei der Nutzung zu bekommen. Die Fertigung beginnt also normalerweise bei einer rationalen und durchdachten Planung.

Zunächst muss der Tischler also den Kundenwunsch nach einer bestimmten Farbe beachten und wählt anhand dessen die Holzart aus, die in Frage kommt. Dabei gibt es hellere Hölzer, die ins gelbliche gehen wie beispielsweise Spitka Spruce aus Kanada und den USA, aber auch die etwas rötlich braunere Lärche, die später stark nachdunkelt. Neben der Farbe spielt dabei natürlich auch die Stabilität und die Resistenz gegen äußere Einflüsse eine Rolle. Dafür gibt bestimmte Resistenzklassen, die sich von 1 bis 5 erstrecken. In der ersten Resistenzklasse befinden sich Hölzer wie beispielsweise Teak, die durch die Umwelt und die Abnutzung sehr wenig beeinflusst werden, während Hölzer der Klassen 4 und 5 wie zum Beispiel die Fichte oder Hernlock nach dem Baurecht der Länder sogar extra noch einen chemischen Holzschutz bekommen müssen, um zum Beispiel vor dem Befall mit Bläuepilz geschützt zu werden.

Nach der Auswahl des Holzes und dem Schnitt der Tür wird selbstverständlich noch ein konstruktiver Holzschutz gefordert. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist zum Beispiel der Abstand zwischen Holz und direktem Erdreich, denn es sollten aufgrund der Konstruktion keinerlei Berührungspunkte vorliegen. Daneben sollte auch eine Holztür über eine entsprechende Überdachung verfügen, die im Idealfall schräg konstruiert ist, damit Regenwasser schnell ablaufen kann. Dauerhafter Vollkontakt mit Wasser wäre der Haltbarkeit der Tür nämlich extrem abträglich.

Bei der farblichen Gestaltung mittels Lack oder Lasur gibt es ebenfalls einiges zu beachten, um der Tür keinen Schaden zuzufügen. Bei dunklen Beschichtungen bringen vor allem harzhaltige Hölzer Probleme mit sich, weil diese bei Sonneneinstrahlung auf bis 80 Grad aufheizen können und dann das Harz austritt. Helle Lasuren wiederum können UV- Strahlung nur schlecht widerstehen und damit dem Holz nicht genug Schutz bieten. Der Tischler muss hierbei also möglichst auch darauf achten, das richtige Holz für die richtige Situation zu verwenden.

Da der Tischler auf so viele verschiedene Dinge acht geben muss, sollte man sich hierbei auf jeden Fall auf jemanden verlassen, der Qualität bietet. Es ist also ein Fachmann gefragt, der sich genau mit den verschiedenen Holzarten auskennt und auch weiß, welche Schutzmaßnahmen er für das Holz ergreifen muss. Solche Fachleute findet man am besten bei entsprechenden Fachhändlern wie beispielsweise